Rookie Records
LOVE A - MEISENSTAAT LP
LOVE A - MEISENSTAAT LP
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Dieses Album ist erstmals ausschließlich innerhalb der Band entstanden und trägt deutlich die Handschrift von Produzenten und Schlagzeuger Karl Brausch. „Wir hatten bei den Aufnahmen ein starkes Proberaumflair. Der ganze Prozess ohne Beteiligung von außen war ein totales Mit- und Füreinander“, beschreibt Mechenbier die Zeit in Brauschs Studio, Unter Null. „Das hat uns die Möglichkeit gegeben ohne Zeitdruck immer dann an der Platte zu arbeiten, wenn wir Lust und Zeit dazu hatten. Erst zum Mischen haben wir die Songs an Robert Whiteley gegeben. Er war dann auch außerhalb der Band der erste, der mit den fertigen Songs überhaupt einen Ton von MEISENSTAAT gehört hat“, ergänzt Brausch.
Viel Hall hüllt speziell die Refrains ein, teils wavig muten Songs mit Delays und Echo wie späte The Cure an („Alles ist einfach“, „Klimawandel“), Gitarren werden weich moduliert, bis wir sie für Keyboards halten („Kann und will nicht mehr“, „Achterbahn“), und gleichzeitig zeigen die Drums in manchen Songs eine mitreißende, fast ungewohnte Härte („Klimawandel“, „Achterbahn“). Dominik Mercier treibt am Bass die härteren Songs vor sich her („Meisenstaat“, „Schlucken oder spucken“) und erinnert andernorts in gewohnter Lässigkeit an UK-Shoegaze („Alles ist einfach“). Pop und Fragilität schweben über MEISENSTAAT und koexistieren neben Druck und Aggression. Vielleicht könnte man sagen, Love A sind mit ihrem Sound in der Summe einen Schritt von den 1980er in die 90er Jahre gegangen.
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